Fundstück: Das #Me Too-Phänomen in der Literatur

Der #MeToo als ein Zeichen des Zusammenhalts. Bild: Our Time Press

Der MeToo-Hashtag ist immer noch einer der aktuellsten in sozialen Netzwerken auf der ganzen Welt, obwohl er bereits Ende 2017 aufkam. Der Hashtag soll Frauen und Männer nicht nur ermutigen sich gegen sexuelle Belästigung und Übergriffe zu wehren, sondern auch öffentliche Aufmerksamkeit erregen. Viele berühmte Persönlichkeiten halfen dabei, die Thematik weiter in die Öffentlichkeit zu rücken.  Obwohl es sich bei #Me Too um ein Internetphänomen handelt, ist das Motiv der starken Frau, die für sich selbst einsteht, auch in der Literatur beliebt. Die Bandbreite reicht dabei von fiktiven Geschichten bis zu ganz persönlichen Essays. Eines von vielen Beispielen ist In Praise of Difficult Women: Life Lessons From 29 Heroines Who Dared to Break the Rules von Karen Karbo. In diesem Buch stellt sie 29 Frauen aus der modernen Geschichte vor, die sich ihren Erfolg hart erkämpft haben, wie Frida Kahlo, Elizabeth Taylor oder Hilary Clinton. Roxane Gays Anthologie Not That Bad: Dispatches From Rape Culture thematisiert, was es bedeutet, in einer Welt zu leben, in der Frauen tagtäglich mit sexueller Belästigung umgehen müssen, ohne ernst genommen zu werden,  wenn sie darüber sprechen. Diese beiden Essaysammlungen sind Beispiele für ein immer größer werdendes Angebot an inspirierenden Texten über ein Thema, über das viel zu oft geschwiegen wird.

 

 

Kein Weihnachten ohne Bücher! Teil 3

Der dritte Advent ist der vorletzte Sonntag der christlichen Adventszeit. Bild: CCO pixabay

So langsam wird es eng: Bis Weihnachten ist es nicht mehr weit. Die dritte Kerze am Adventskranz wird angezündet, mehr als die Hälfte der Türchen vom Adventskalender sind geöffnet und es werden letzte Runden über den Weihnachtsmarkt gedreht. In vielen Großstädten steht an diesem Wochenende außerdem die Vergrößerung des ökonomischen Gewinns auf dem Plan. Denn der dritte Advent bedeutet besonders in Nordrhein-Westfalen auch verkaufsoffener Sonntag. Für beide Seiten sicherlich von Vorteil: Die Unternehmen erzielen Profit, während all diejenigen, die bisher noch keine Zeit hatten, den freien Tag nutzen können, um Geschenke für das Fest zu kaufen oder anderweitige Weihnachtsbesorgungen zu erledigen. Verkaufsoffene Sonntage stellen sich daher besonders in der Adventszeit zu einem Phänomen des Konsumrauschs heraus. Es wird gekauft ohne Ende – aber was davon wird wirklich benötigt? Sicher, lang gehegte Wünsche wollen erfüllt werden. Wer in literarischer Hinsicht noch nicht weiß, was verschenkt werden könnte, findet hier die nächsten vier Buchempfehlungen aus unserer Redaktion – wie immer bunt gemischt!
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