Fundstück: future!publish

Foto: Sina Adam
Foto: Sina Adam

Ein Blick in die Zukunft. Zumindest in die Zukunft des Publizierens. Das ist die Idee von future!publish. Der Kongress findet erstmals am 28. und 29. Januar 2016 in Berlin statt. Es geht ums Verlegen und ums Verkaufen. Und um den Austausch. So sind verschiedene ReferentInnen vor Ort, die Projekte vorstellen oder Prozesse hinterfragen. Caspar Armster spricht über sein E-Book-Projekt für Kinder und Jugendliche, Buchlichter, Tilmann Rammstedt stellt seinen Fortsetzungsroman #morgenmehr vor, Thomas Ernst fragt nach Erlösmodellen digitaler Literatur und Christoph Bläsi wirft einen Blick in die Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens. future!publish möchte dem Motto ‚Mindflow – Workflow – Networking‘ folgen und sich als Treffpunkt für die Buchbranche etablieren. Natürlich ist auch Digitur vor Ort und twittert live vom Kongress.

Fundstück: Büchermachen in digitalen Zeiten

Digitale Literatur gestalten
Digitalisierung und Gestaltung

Das Buch verschwindet nicht. Vielleicht wird es durch den Druck der digitalen Konkurrenz sogar schöner. Dieser These geht Joachim Büthe im Deutschlandfunk nach. In seinem Feature „Textverarbeitung – Über das Büchermachen in digitalen Zeiten“ spricht er mit VerlegerInnen, GestalterInnen und AutorInnen, die die Digitalisierung als Anlass nehmen, die Qualitäten des Buches neu zu bestimmen.

Die verschiedensten Einblicke in die Buchmacherei scheinen vor allem zu zeigen, dass die rivalisierenden Medien keine Gegner sein müssen. Das digitale Publizieren emanzipiert sich zunehmend von der klassischen Buchkultur. Zugleich können E-Books Einfluss darauf nehmen, wie Bücher gedacht und gemacht werden. Im Podcast zum Nachhören.

Fundstück: Radikal digital

Süddeutsche Zeitung: Radikal digital
Süddeutsche Zeitung: Radikal digital

Im Washington D.C. der nahen Zukunft hat es seit sechs Jahren keinen Mord mehr gegeben. Grund dafür ist ein polizeiliches Frühwarnsystem namens PRECRIME, ein quasimenschliches Wesen, das Algorithmen entwirft, die unter Zugriff auf riesige Datenberge Ort, Tatzeit und Täter voraussagen können. All das ist Teil des Theaterstücks „Minority Report oder Mörder der Zukunft“, das das Dortmunder Schauspielhaus momentan zeigt. Und es ist nur ein Grund dafür, dass die Süddeutsche Zeitung dem Theater und seinem Intendanten Kay Voges einen Artikel unter dem Titel „Radikal digital“ widmet. Die Grenzenlosigkeit der digitalen Datenerfassung und die menschliche Selbstdarstellung im Netz sind immer wieder Themen der Dortmunder Inszenierungen. Zumindest für das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung sieht so „Theater der Zukunft“ aus.

Fundstück: Lesen und lesen lassen

Der Spiegel: "Lesen und lesen lassen"
Der Spiegel:
„Lesen und lesen lassen“

Verschwindet die Lesekultur wie wir sie kennen? Computer, Tablets und Smartphones sind neben das bedruckte Papier getreten. Die Ausgabe 50/2014 des Spiegels hat für die Titelstory „Lesen und lesen lassen“ mit Experten für Künstliche Intelligenz, Hirnforschern, Lehrern, Verlegern und Buchhändlern gesprochen. Das Fazit: Die Revolution sei kein Grund zur Sorge, sondern ein Aufruf zum Umdenken.

 

Bibliophiles Rollstuhlfräulein – things about life and books

Foto: Johannes Mairhofer www.keinwiderspruch.de
Foto: Johannes Mairhofer
www.keinwiderspruch.de

Literatur ist für Tanja Kollodzieyski fast wie ein Körpertausch, sagt sie. Nur eben geistig. Natürlich könnte sie als angehende Literaturwissenschaftlerin auch viele hochtrabende Begriffe nutzen, um auf die Frage zu antworten. Aber für sie ist es eben genau das: die Möglichkeit, eine andere Sicht auf Dinge einzunehmen. Was das Internet für Tanja bedeutet, ist noch schneller zu beantworten: Freiheit. Weiterlesen „Bibliophiles Rollstuhlfräulein – things about life and books“

Fundstück der Woche Nr. 33: Brauchen wir Amazon?

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Bequem, gleichgültig, unmoralisch. Irgendwo dazwischen siedeln sich wohl die meisten Amazon-Buchkäufe an. Auch wenn sich der stationäre Buchhandel zwischenzeitlich zu erholen scheint, ist Amazon zum Giganten geworden, der den gesamten Buchhandel, das Lesen, das Schreiben, das Publizieren bestimmen möchte.  Zeit Online hat jetzt 19 Autoren aus aller Welt zum richtigen Umgang mit dem Versandhändler befragt.