INSTAPOETS – RUPI KAUR & CO

Bild: CCO Julia Bergemann

War es vor einigen Jahren kaum noch möglich, mit Gedichtbänden erfolgreich zu sein, so wächst das Interesse junger Leute an Lyrik heutzutage immens. Es sind nicht mehr nur die altbekannten Backlist-Titel, die über die Ladentheke gehen – vielmehr haben sich Online-Kanäle wie Twitter oder Instagram zu Plattformen für die Verbreitung von (Dicht-)Kunst etabliert, die im besten Fall auch irgendwann in gedruckter Form erscheint. Die Netzwerke sind bestückt mit Poesie für ein Publikum jeder Altersklasse. Aktuell, weltoffen und voll von Emotionen, die LeserInnen abholen, mitreißen und die Möglichkeit zur Identifikation bieten.

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„Das Internet macht die Welt besser“ – Ein Interview mit Kathrin Passig

Bild: Norman Posselt, www.normanposselt.com

Die poet in residence-Woche an der Universität Duisburg-Essen hat sich dem Ende geneigt und wir hatten das Glück, der Schriftstellerin und Trägerin des Ingeborg-Bachmann-Preises (2006) Kathrin Passig einige Fragen stellen zu dürfen. Besonders interessiert hat uns ihr Verhältnis zum Thema Arbeit, da die Vorträge aller vier Gäste unter diesem Themenschwerpunkt standen. So wurden beispielsweise Arbeitsweisen, Prokrastinationsstrategien und Ängste vor dem Schreiben enthüllt. Kathrin Passig selbst hat dies Anfang der Woche unter dem Hashtag #wirnennenesüberarbeitreden auf Twitter zusammengefasst.

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HIDE A BOOK DAY

Bild: http://ibelieveinbookfairies.com

„Sharing“ ist heutzutage aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken – in sozialen Netzwerken
werden virtuell Bilder, Videos, Gedanken und Veranstaltungen geteilt, Foodsharing und
Kleidertausche sind nichts Neues und auch das Teilen von Büchern in Form von Büchercafés,
Bücherkisten oder öffentlichen Bücherregalen liegt längst im Trend. Vor allem bezogen auf
die letzten Punkte wird immer mehr darauf geachtet, wie bestimmte Dinge wiederverwendet,
recycelt und weitergegeben werden können, um so für andere einen weiteren Nutzen
darzustellen. Neben dem materiellen Wert spielt hier auch der ideelle Wert eine große Rolle –
Wer hat sich beim Lesen eines Buchs nicht schon einmal gedacht, dass das, was das Buch
vermittelt, unbedingt weitergegeben werden sollte? Weiterlesen „HIDE A BOOK DAY“

„Notieren, Blättern, Abschreiben“ – Ein Interview mit Christof Hamann

Wir treffen den Schriftsteller Christof Hamann, in diesem Semester Poet in Residence an der Universität Duisburg-Essen, zwischen Schreibwerkstatt und Poetikvorlesung. Zwischen Sonne und Regen und zwischen Schreiben und Zuhören. Er spricht mit uns über seine Arbeit, über die Wichtigkeit von Notizen und die Werke, die ihn inspirieren.

Bild: Andreas Erb

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Fundstück: Woche der unabhängigen Buchhandlungen

Die Woche der unabhängigen Buchhandlungen lädt zum gemeinsamen Feiern ein. Bild: www.wub-event.de

In den vergangenen Jahren hat Digitur immer wieder von der Woche unabhängiger Buchhandlungen berichtet – vom 4. bis 11. November geht die Veranstaltung in die nächste Runde. Seit 2014 feiern in Deutschland unabhängige, inhabergeführte Buchhandlungen gemeinsam mit Kolleg/innen und Kund/innen ihr Bestehen, die Werte, die sie vermitteln, die Liebe zu Büchern, aber auch die kulturelle Vielfalt und hochgradige Kreativität, die ihr Arbeitsumfeld mit sich trägt. Initiator der Aktion ist David Mesche, Mitinhaber der BUCHBOX!-Buchhandlungen in Berlin. Gemeinsam mit seinem ambitionierten Organisationsteam sowie den teilnehmenden Buchhandlungen lädt er zu vielseitigen Veranstaltungen rund um das „unabhängige“ Buch ein – neben Lesungen, Schreibwettbewerben, Workshops und einer Party, können sich Teilnehmer/innen auf die Wahl des Lieblingsbuchs der Unabhängigen freuen. Die Shortlist wird am 26. September veröffentlicht.

Fundstück: In München startet das vierte eBookCamp

Bild: http://muenchen.ebookcamp.de/
Bild: http://muenchen.ebookcamp.de/

E-Publishing in all seinen Facetten – das ist, was im eBookCamp München (#ebcmunc) am 18.02.2017 genauestens unter die Lupe genommen wird. Das Camp findet seit mehreren Jahren abwechselnd in Hamburg und München statt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, TeilnehmerInnen den Austausch rund um das digitale Publizieren zu ermöglichen. Im Fokus stehen Fragen, die sich in erster Linie mit der Zukunft des Lesens beschäftigen. Dabei geht es nicht nur um potenzielle Schwierigkeiten für Verlage, BuchhändlerInnen und die Kreativindustrie, sondern vor allem auch um die vielen Chancen, die sich der Lese-Welt bieten. Besonders wichtig ist den VeranstalterInnen, der IG Digital und dem Landesverband Bayern des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, jedoch die Vernetzung untereinander.  Einen ganzen Tag lang können die zuvor von einer Jury festgelegten Themen in sogenannten Sessions erlebt, mitgestaltet und diskutiert werden. Hierfür konnten Interessierte aus der Buchbranche bis zum 31.01.2017 ihre Vorschläge einsenden. Wie das Programm jedoch genau aussieht, entscheidet sich erst vor Ort und wird zu Beginn des Camps verkündet.